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Ein Leben ohne Auto ist heutzutage fast undenkbar und das Fahrzeug soll gut geschützt stehen, wenn es mal nicht gebraucht wird. Eine Garage im oder am Haus ist die wohl praktischste Lösung.
Als Garage bezeichnet man eine abschließbare von allen Seiten durch
feste Wände umschlossene Fläche für Fahrzeuge. Das Wort stammt
aus dem französischen und bedeutet "sicher verwahren".
Die Garage schützt Ihr Auto vor Diebstahl und Witterungseinflüssen
und dient zusätzlich häufig als Lagerplatz für Werkzeug,
Ersatzteile, Zubehör u. ä. sowie als Platz für kleinere
Reparaturen oder Reifenwechsel.
Die Garage braucht eine gute Belüftung, damit es an Ihrem Fahrzeug
nicht zu Feuchtigkeitsschäden kommt und Abgase ohne Vergiftungsgefahr
schnell entweichen können. Der Raum sollte schnell trocknen, auch wenn
Sie mit dem Auto bei Regenwetter unterwegs waren, und nicht zu kalt,
mindestens frostfrei, sein.
Gestaltungsvarianten gibt es viele. Die Garage kann separat stehen, direkt
am Haus angebaut kann das Dach als Terrasse dienen, ins Haus integriert,
z. B. als Tiefgarage im Kellergeschoss, gelangen Sie trockenen Fußes
von der Garage ins Haus.
Garagen können sowohl als Einzel- als auch als Doppel- oder Großgaragen
ausgelegt sein. Bei den letzteren können die einzelnen Stellplätze
durch Gitter oder Tore separiert werden, Großgaragen werden häufig
videoüberwacht.
In Doppelgaragen sind Stellplätze sowohl neben- als auch übereinander
möglich. Für die Doppelstock-Variante sind verschiedene Begriffe
im Umlauf: Duplex-Garage, Garagenlift oder auch Parklift. Das Parken in
mehreren Etagen mittels Hebebühnen bzw. Fahrstuhl gibt es auch in
Großgaragen in Großstädten, in denen Parkraum knapp ist.
Für die Garagentore gibt es ebenfalls viele Varianten: Schwingtor,
Sektionaltor, Kipptor, Rolltor, Flügeltor. Je nach Größe der
Garage, der Gegebenheiten von Grundstück, Haus und Zufahrt sowie der
Art und Größe des abzustellenden Fahrzeugs werden Sie das passende
Garagentor auswählen.
Eine kostengünstigere Alternative für einen geschützten
Stellplatz ist ein Carport. Hierbei ist mindestens eine Seite offen. Das
Carport schützt Ihr Auto vor den gröbsten Witterungseinflüssen.
Oftmals sind Garage und Carport kombiniert, neben- oder hintereinander.
Der Vorteil eines Carports ist neben den geringeren Kosten das natürliche
Vorhandensein der Lüftung. Bei der praktischen Alternative zur Garage
müssen Sie nicht erst ein Garagentor öffnen oder auf die
vollständige Öffnung warten. Einfach drunter fahren und fertig.
Allerdings ist hier Ihr Auto nicht so sicher vor Diebstahl oder Beschädigung
wie in einer Garage.
Garagen und Carports werden gern mit verschiedenen Dachaufbauten oder Anbauten wie Schuppen kombiniert. Diese bieten Platz für die Lagerung von Gartengerät oder Gartenmöbeln oder eine sichere Unterstellmöglichkeit für Fahrräder oder Motorräder. So ein Stauraum ist besonders wertvoll, wenn kein Keller vorhanden ist.
Wie fast alles in Deutschland ist auch der Bau und der Betrieb von Garagen in Verordnungen der einzelnen Bundesländer rechtlich geregelt. In den GaragenVO ist festgelegt, bis bzw. ab welcher Größe es sich um Klein-, Mittel- oder Großgaragen handelt, wie groß die Stellfläche, die Öffnung nach außen, die Zufahrten, Kurvenradien, Fahrgassen usw. sein müssen.
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