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So schön die neuen vier Wände auch sind, es liegen jede Menge Veränderungen an. Schon bei der Planung des neuen Hauses oder der Wohnung können Sie an den Umzug denken und sich langfristig vorbereiten.
Welche Möbel kommen mit, welche passen nicht oder sind zu alt?
Den Umzug mit der Hilfe von Freunden und Bekannten bestreiten oder ein Umzugsunternehmen
beauftragen?
Kann eventuell jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis den
Umzugs-LKW fahren?
Welche Ummeldungen müssen bedacht werden?
Fassen Sie
alle Punkte, die Ihnen einfallen, zu einer Liste zusammen und arbeiten Sie
dann nach und nach die einzelnen Punkte ab. Wenn Sie den Zettel immer griffbereit
liegen haben, wenn es um die Planungen des neuen Heimes geht, wird Ihre
persönliche Checkliste bald komplett sein.
Vieles lässt sich lange im Voraus planen, so dass der Umzug nicht in
Stress ausartet.
Etliche Wege können Sie einsparen, wenn Sie Um-, Ab-
und Anmeldungen per Internet erledigen. Dazu bieten heutzutage schon viele
Behörden und Ämter die entsprechenden Formulare online an.
Und so ein Umzug ist auch immer gut geeignet, sich von alten Sachen zu trennen, die schon lange nicht mehr gebraucht werden und nur noch Platz wegnehmen. Gründliches Aussortieren spart letztlich auch Geld und Energie beim Umzug selbst.
Nachfolgend ein paar Stichpunkte, die Ihnen die Erstellung eines Umzugsplans erleichtern können:
Umzugsvorbereitungen
- Umzugstermin festlegen
- alten Mietvertrag kündigen, Kündigungsfristen bedenken
- Angebote von Umzugsunternehmen einholen
- Angebote für den Verleih von LKW oder Transportern einholen
- im Freundes- und Bekanntenkreis absprechen, wer helfen kann
- Umzugskartons besorgen
- Entrümpeln/Aussortieren: Garage, Keller, Dachboden, Schränke
- Nachsendeantrag bei der Post bestellen (ca. drei Wochen vor dem Umzug)
Rund um den Umzugstermin
- Umzugskartons packen
Lieber frühzeitig anfangen und ein paar Tage länger mit den
Kartonstapeln leben, als alle am letzten Tag
einpacken zu wollen.
- im Freundes- und Bekanntenkreis abstimmen, wer welche Aufgaben übernimmt
- Verpflegung der Helfer planen (Essen, Getränke, evtl. Arbeitshandschuhe)
- Ablauf planen
Sehr hilfreich ist, wenn jeweils in der alten und der neuen Wohnung
mindestens eine Person die "Leitung"
übernimmt: was kommt mit und was auf den Sperrmüll, wo im
neuen Heim soll welcher Schrank stehen
und wo die Kartons zwischengelagert werden ...
- kleinere Kinder eventuell für ein zwei Tage bei der Oma oder bei Bekannten unterbringen
- Termin für Sperrgut-Abholung vereinbaren
- Möbel abbauen
Hilfreich sind kleine Dosen oder Tüten, in denen Schrauben und
andere Kleinteile der Möbel gesammelt
werden und entweder beschriftet oder am/im Möbelteil befestigt umziehen.
- ausreichend Werkzeug einplanen (Schraubendreher, Akkuschrauber mit geladenem Akku)
Ummeldungen / Neuanmeldungen
- Energieversorgung (Strom, Gas, Fernwärme, Wasser)
- Mülltonnen, Müllentsorgung
- Einwohnermeldeamt
- Arbeitgeber oder Arbeitsamt/Sozialamt
- Finanzamt
- Schule, Kindergarten, Kindertagesstätte, Hort
- Versicherungen
- Krankenkasse
- Bank/Sparkasse Daueraufträge und Einzugsermächtigungen ändern
Einige Kreditinstitute übernehmen für ihre Kunden die Änderungsmitteilungen bei den einzelnen
Aufragnehmern.
- Telefonanschluss
- rund ums Auto: Zulassungsstelle, Versicherung
- GEZ
- Zeitungen, Zeitschriften
Kündigen
- Wartungsverträge (Etagenheizung, Gastherme)
- Mitgliedschaften und ähnliches, die an den alten Wohnort gebunden sind
(Verein, Partei, Fitnessclub,
Kurse, Theaterabo)
Neue Dokumente / Veränderungen
- Personalausweis
- Schülerausweis
- Nahverkehr (BahnCard, Schülerticket)
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